Im Jahr 2026 wird es noch einmal eine besondere Reihe von Gottesdiensten geben, diesmal mit Vertonungen der Messteile. Die Heilige Messe ist der in der römisch-katholischen Kirche gebräuchliche Name für den eucharistischen Gottesdienst. Aber auch in der evangelischen Liturgie kennen, beten und singen wir die alten Texte.
Im Februar konzentrieren wir uns auf das Kyrie, eine kurze, dreigliedrige Litanei zur Eröffnung des Gottesdienstes. Im Mai steht das Gloria im Mittelpunkt, der liturgische Lobgesang Gloria in excelsis Deo (Ehre sei Gott in der Höhe). Im Juli spüren wir dem Glaubensbekenntnis (Credo) nach. Im Oktober geht es um das Sanctus (Heilig), ein Gesang bzw. ein Gebet innerhalb der Abendmahlsliturgie. Und im November endet die Reihe mit einem Gottesdienst rund um das Agnus dei (nach der lutherischen Messe: Christe, du Lamm Gottes), mit der Schlussbitte um Frieden (Dona nobis pacem).
Singen wird der Kirchenchor Bruckmühl unter Leitung von Kantorin Ines Gnettner. Dazu kommen Orgel, Klavier, Querflöte oder andere Instrumente. In der Predigt werden - passend dazu - die Messteile ausgelegt. Die Gottesdienste finden in Bruckmühl (Johanneskirche) oder Feldkirchen (Emmauskirche) statt. Informieren Sie sich über die genaue Zeit und den Ort kurz vorher!
