31. Januar - Gemeindeversammlung 2026

Der Kirchenvorstand der evang.-luth. Kirchengemeinde Bruckmühl mit Feldkirchen-Westerham hatte zur routinemäßigen Gemeindeversammlung eingeladen. Die Veranstaltung fand im Anschluss an den sonntäglichen Gottesdienst statt und war gut besucht. Vorstandsmitglied Walter Gladischewski begrüßte die Anwesenden und führte durch das Programm.

Die Vertrauensfrau des Kirchenvorstandes, Christel Obermüller, ging zunächst auf die Besetzung der 2. Pfarrerstelle ein, die zum 1. März des Jahres erfolgen wird, Pfarrerin z.A. (zur Anstellung) Johanna Rosin ist 28 Jahre alt, verheiratet und kommt aus Sachsen-Anhalt. Sie hatte sich selbst um die Stelle in Bruckmühl/Feldkirchen-Westerham beworben, wird mit ihrem Mann im Bruckmühler Ortsteil Thalham wohnen und am Sonntag, den 8. März um 10 Uhr in einem feierlichen Gottesdienst in der Emmauskirche von Regionalbischof Thomas Prieto Peral ordiniert werden. Näheres könne dem Gemeindebrief entnommen werden.

Zum Themenpunkt "Ökumene" erinnerte Christel Obermüller an verschiedene Aktionen wie: Ökumenische Exerzitien im Alltag, Weltgebetstag am 6. März im kath. Pfarrheim Herz-Jesu in Bruckmühl, Ökumenisches Abendlob am 11. April in Bruckmühl, Ökumenischer Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt in Bruckmühl, Fastenessen am 22. März in Feldkirchen-Westerham, Festgottesdienst zum 100jährigen Jubiläum der Herz-Jesu-Kirche in Bruckmühl am 28. Juni mit gleichzeitigem 25jährigen Priesterjubiläum von Pfarrer Augustin Butacu.

Pfr. Andreas Strauß erläuterte die prekäre räumliche Situation in der kath. Pfarrkirche in Feldkirchen-Westerham, wo durch einen Gebäudeschaden die Nutzung des Kirchenraumes stark eingeschränkt sei. Hier sei man in ökumenischer Verbundenheit "eingesprungen" und habe der kath. Kirchengemeinde kurzfristig die evang. Emmauskirche für einen größeren Gottesdienst zur Verfügung gestellt, was dankbar angenommen worden sei.
Des weiteren führte er aus, dass 18 sog. Teamer, junge Christen, die den nachrückenden Jugendlichen während ihres Konfirmandenjahres hilfreich zur Seite stehen, sich für diesen Dienst zur Verfügung gestellt hätten. Diese Teamer sollten bei der Ordination von Johanna Rosin in den Ablauf der Feierlichkeiten eingebunden werden. Das Geburtstagsfrühstück für Senioren 70+ und auch der Begegnungsnachmittag für die ältere Generation liefen gut. Der Kirchengemeinde gehörten derzeit 2.924 Personen an, davon  seien 1.593 weiblich; 21 Kinder seien getauft worden, 147 evang. Christen seien zugezogen, leider habe man auch 67 Kirchenaustritte verzeichnen müssen.

Thomas Ströse, Nachfolger des langjährigen Kirchenpflegers Mathias Fritzsche, gab einen Einblick in die finanzielle Situation der Kirchengemeinde. Viele Sparmaßnahmen seien bereits umgesetzt worden, auch die Umstellung auf eine neue Buchungssoftware habe man trotz großer Herausforderungen für das Pfarramtssekretariat gemeistert. Den Haushaltsposten "Personalausgaben" habe man durch den verstärkten Einsatz von Ehrenamtlichen begrenzen können wie: Mesnerdienste, Einsparung der FSJ-Stelle. Bei den Sachausgaben wie: Heizung, Gemeindebrief, Geräteinstandhaltung, Dekanatsumlage usw. habe man kaum Spielraum, die Zuweisungen der Landeskirche würden in Zukunft gekürzt, auch plane man dort, so Pfarrer Stauß, Kirchengemeinden zusammenzulegen. In Summe sei man aber auf gutem Wege, die Balance zwischen Einnahmen und Ausgaben zu halten.

Monika Kreich führte aus, dass die von KV-Mitglied Yvonne Donsbach-Schönebeck initiierte Bibellesegruppe eine wertvolle Erfahrung sei für alle Beteiligten, es gäbe einen regen Gedankenaustausch, die Aktion liefe noch 3 Monate.
Petra Baumgartner erinnerte an den jährlich stattfindenden ökumenischen Vergissmeinnicht-Gottesdienst für demenzkranke Personen und ihre Angehörigen/Pfleger, der immer sehr gut besucht sei und an den Gottesdienst für Paare zum Valentinstag, diesmal am 20. Februar um 19 in der Emmauskirche.

Auf die notwendige Neuausrichtung der Nutzung der Emmauskirche in naher Zukunft wies Pfarrer Strauß hin; hierzu gäbe es einen Ideen-Workshop, zu dem alle Interessierten eingeladen worden seien.

Die verpflichtende Basisschulung zum sog. "Schutzkonzept" für alle Mitarbeitenden sei angelaufen, Tanja Buchinger und Yvonne Donsbach-Schönebeck stellten sich als erste Ansprechpartner für alle Fragen des persönlichen Schutzes von Jugendlichen und Erwachsenen vor. Es gäbe am 12. Februar um 17 Uhr und in Folge alle 6 Wochen eine Sprechstunde im Gemeindehaus Bruckmühl. Ziel sei es, auftretende Probleme zu erkennen und bei Bedarf professionelle Hilfe zu organisieren nach dem Motto: Hinschauen und nicht wegschauen!

Hellmut Stengel stellte die alle 2 Monate von ihm konzipierten und begleiteten kleinen Seniorenausflüge mit dem Gemeindebus vor: Die 6 Plätze seien immer schnell ausgebucht, die nächsten Fahrten fänden am 10. März und 17. Mai statt, Näheres im Gemeindebrief.

Text: GK